Johannes Holst in Altenwerder

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Fünfzigster Todestag des Malers und Seglers Johannes Holst, zu diesem Anlaß hat man in Altenwerder in die Kirche eingeladen und eine kleine, einmalige Ausstellung zusammengestellt.

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Holst hat wie kaum ein anderer Schiffe und See gemalt.
Durch seine Bilder von Kuttern und Ewern ist er natürlich auch  schon bis zu seinem Tode 1965 ein Gaffelfreund gewesen.
Seinem Chronisten sei ganz herzlich gedankt das er es geschafft hat so viele Bilder in den öffentlichen Raum zu stellen.

Text und Foto’s

Thees Fock

 

 

 

 

 

Rum Regatta 2015

DSC04941Hier ein paar Fotos von der Rum Regatta in Flensburg gestern.

Die Ergebnisliste zum Nachlesen ist nochmal hier hinterlegt:

Zieldurchgang Rum-Regatta-2015 korrigiert

Zunächst hieß es „The same Procedure as every Year“ – was dann auch nicht weiter ins dänische übersetzt wurde.

 

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Nach dem Start ging es vor dem Wind zur Wendetonne…

 

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Und dann mit vielen Kreuzschlägen zurück..

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In dem engen Revier kommt es dann schon zu vielen dichten Begegnungen. Aber das Motto der Regatta wurde von allen diesmal sehr Ernst genommen und die Regattaleitung konnte zum Glück „Keine besonderen Vorkommnisse“ melden

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Vielen Dank an die Crew der NOBILE das ich mit segeln durfte – Starkes Schiff – Tolle Crew – Wunderbares Segeln.

 

Text & Foto’s – Thees Fock

 

 

Die Freagtta „L´Hermione“ segelt in die USA

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Alles ist bereit!

Kinder schwenkten begeistert ihre Papierfähnchen mit den Farben Frankreichs und den Stars and Stripes der USA als die fast 66m lange Fregatte behutsam durch die enge Schleuse am Endes Hafens von La Rochelle bugsiert wurde. Nach dem recht schleppenden Beginn des Baus der Replik im Jahr 1997 nahm das Projekt 2007 „Fahrt“ auf.

Weitgehend den alten Bauplänen aus dem Jahr 1776 entsprechend überrascht die Fregatte auch heute noch durch ihre guten Segeleinschaften, 10kn Durchchnittsgeschwindigkeit sind kein Problem. Für die nötige Stabilität sorgen 215 t Steine und Eisenballast. Wenn am 18. April Präsident Hollande das Schiff verlassen hat beginnt, nach einem kurzen Zwischentopp vor der Ile d ´Àix, der große Sprung über den Atlantik, immer im Kielwasser des Generals Lafayette, dem George Washington letztendlich den Sieg über die britischen Kolonialtruppen verdankte.

Text und Fotos Herbert H. Böhm

GSHW Newsletter März 2015

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Liebe Traditionsschiff-Enthusiasten,

im Anhang finden Sie / findet ihr den ersten GSHW-Newsletter dieses Jahres mit aktuellen Informationen sowie die Entschließung des Niedersächsischen Landtages zur Traditionsschifffahrt.

Newsletter sollen nun mehrmals im Jahr über die neuesten Entwicklungen berichten. Wir wünschen viel Interesse an der Lektüre.

Wer in mehreren Verteilern gelistet ist (GSHW, allships), wird die Mail mehrfach erhalten. Wir bitten um Verständnis zugunsten einer breiten Infobasis.

Fair winds,

Monika Kludas
GSHW-Kommunikationsbeauftragte

GSHW-Newsletter März 2015

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STAG – Jahreshauptversammlung 2015

STAG – Jahreshauptversammlung 2015

Wahrscheinlich hofften Vorstand der „Sail Training Association Deutschland“ und DSST  (Deutsche Stiftung Sail Training) auf eine unspektakuläre Jahreshauptversammlung 2015 nach den Turbulenzen des letzten Jahres. Nicht unberechtigt, war doch die STAG der Star der Internationalen Konferenz der STI (Sail Training International) in La Coruña. Die 2. Vorsitzende, Lena Mäkler wurde in den engsten Kreis der Entscheidungsträger als sog. Trustee berufen und leitet nun den Arbeitskreis „Großsegler“, zudem erhielt das „Deutsche Jugendwerk zur See – Clipper“ die Auszeichnung beste „Sail Training Organisation der Welt 2014 und Jochen Garrn für sein pädagogisches Geschick die Ehrung als „Bester Sail Trainer der Welt 2014“.

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Auf der Habenseite muss zweifellos auch verbucht werden, dass es Jörg Schinzer gelang in seinem ersten Jahr an der Spitze der STAG eine behutsame Kursänderung einzuleiten: weg von der Fokussierung auf die „Alexander von Humboldt“ hin zu mehr Hilfen für die anderen Schiffe, die ebenfalls Mitglieder der STAG sind, wie Astarte und Roald Amundsen. Auch Wahlen zur Besetzung der Gremien liefen reibungslos, erfreulich, dass der oben erwähnte, durch seine Bücher und faszinierenden  Tauwerksseminare bekannt gewordene Jochen Garrn in den engeren Führungskreis gewählt wurde. Man möchte eigentlich schreiben erst bei der Beratung des Haushaltes platzte die Bombe, doch eigentlich war es mehr betretenes Schweigen, als nach Fragen bekannt wurde, dass die Alexander von Humboldt II nicht mehr oder in Kürze nicht mehr der Deutschen Stiftung Sail Training gehören würde. Sie ist dann im Besitz einer GmbH, in der die Kreditgeber der Baukosten (15 Mio. €) ihre Interessen bündeln und die DSST bis auf weiters nur als Betreiber fungieren wird. Auch wenn die DSST das Schiff in einer Art Bareboat – Charter praktisch schuldenfrei übernimmt, so bleiben doch die Auslastungs- – und Konzeptprobleme bestehen – wie nicht wenige Anwesende meinten.

So gilt es nun, durch verstärkte Mitgliederwerbung während der großen maritimen Veranstaltungen wie Hanse Sail und Sail Bremerhaven, neue Mitglieder zu werben und für das Segeln auf den deutschen Traditionsseglern zu begeistern.

Text und Fotos: Herbert H. Böhm

 

 

Bergens Küstenkultur – Die Fortsetzung in Rostock.

Gründung einer Stiftung zum Erhalt traditioneller Schiffe und Vermittlung traditioneller Seefahrt

 

Die Taufe und den Stapellauf eines traditionellen Hardanger – Fjordbootes ist nicht alltäglich aber das alles noch dazu in Deutschland ist schon bemerkenswert.

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Was  die Organisationen des Küstenkultur Netzwerkes in Norwegen auf nationaler Ebene leistet, das haben die Schifffahrtsmuseen des frischen Haffs in Polen und das Hardanger Fartøvernsenter im norwegischen Norheimsund sowie das Direktorium für Kulturelles Erbe in Oslo auf zwischenstaatlicher Ebene angepackt. Dritter im Bunde ist das Rostocker Schifffahrts-und Schiffbau-Museum. Hier entstand unter der Leitung eines norwegischen Schiffsbauers ein traditionelles Fjordboot, das am Ende der 24. Hansesail den Namen „Fjord“ erhielt. Waren die norwegischen Fachleute für den Rumpf und die weiteren Holzarbeiten verantwortlich, so steuerten die polnischen Wissenschaftler Segel und Tauwerk bei. Ziel dieser langfristigen Zusammenarbeit ist die Entwicklung von standardisierten Methoden zur Vermessung und Dokumentation historischer Schiffe sowie die Ausbildung von Fachleuten in traditionellen Handwerkstechniken, um zum einen das Wissen zu erhalten, zum anderen mit diesem Wissen historische Schiffe fachgerecht zu restaurieren. Gleichzeitig werden Kinder und Jugendliche an weitere Projekte herangeführt.

 

In seiner kurzen Ansprache verkündete Rostocks seine Absicht anlässlich der 25. Hansesail 2015 Rostock mit Hilfe einer gemeinnützigen Stiftung  zu einem Zentrum maritimer Traditionspflege zu machen.

Herbert H. Böhm

Traditionelle Gebrauchsboote in Bergen

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Traditionelle Gebrauchsboote in Bergen

 

Zwischen der dem portugiesischen Viermastschoner Santa Maria Manuela und der norwegischen Bark Christian Radich, in einem ruhigen Ende des Hafenbeckens ohne Schwell liegen sie, die Fjordboote – die jahrhundertelang die Höfe und Dörfer an den Ufern der Fjorde miteinander verbanden. Dort liegt auch die  Enigheten = Einheit, ein grünweißes Ruderboot mit Achterkajüte, das so viele Besucher des Spektakels Tall Ships´ Race Bergen interessiert, aber die meisten etwas ratlos mustern. Ein Boot mit dem norwegische Geschichte geschrieben wurde. Vor 200 brachte es die Abgeordneten Bergens zur ersten Sitzung des norwegischen Parlaments in Eidsvol. Das Original verbrannte 1944 in einem deutschen Marinestützpunkt in der Nähe Bergens. Glücklicherweise hatte man vorher den Rumpf genau vermessen, so dass die 300 Mitglieder der Bergen Kystlag 1992 eine recht genaue Kopie  fertig stellen konnten.Wurden vor 200 Jahren damit Parlamentarier und reiche Bauern von Kleinbauern gerudert, so nutzt heute die Stadt Bergen als Eigentümer das Boot bei vielen offiziellen Anlässen.

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Die Mitglieder von Kystlag einer Organisation die sich um die Erhaltung der Küstenkultur bemüht, ist mit über hundert lokalen Vereinigungen über ganz Norwegen verteilt. Sie kämpft an zwei Fronten, zum einen gegen die Innenansicht der Norweger, dass sie in einem Bauernland leben und maritime Kultur nicht repräsentativ für das Land sei, zum anderen gegen den raschen Verlust des Wissens im den Holzschiffbau. Nach dem Motto „conservation by use“ werden überall historische Boote restauriert und Repliken gebaut, um damit die handwerklichen Fähigkeiten zu erhalten. Eine davon ist die Enigheten, auch der daneben liegende Frachter „Den gode Hensigt“ ist ein Nachbau.

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Der Frachter konnte zudem ein Rahsegel tragen. Heute nutzt man das Schiff wie früher, meist, um landwirtschaftliche Güter von einem Museumsbauernhof nach Bergen zu bringen. Die Fjordboote, die hier ebenfalls gezeigt werden, waren jahrhundertelang das wichtigste Verkehrsmittel  an Norwegens langer Küste. Gebirge verhinderten bis ins 20. Jahrhundert den Kontakt über Land, über´s Wasser war viel einfacher. Kirchen wurden daher nicht etwa in der Mitte eines Ortes errichtet, sondern dort wo sie mit dem Ruderboot zu erreichen waren. So wie sie im Wikingerschiffsmuseum in Oslo zu sehen sind, wurden diese geklinkerten Boote fast unverändert bis ins 20. Jahrhundert gebaut. Sie zu erhalten, bzw. das Wissen wie man sie baut und nutzt hat sich die „Kystlag“ zur Hauptaufgabe gemacht. Die recht rührige Vereinigung ist sowohl unter www.bergenskystlag.no als auch über Facebook erreichbar.

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Text und Foto’s: Herbert H. Böhm

Herbert Karting | ITZEHOER SCHIFFFAHRTSCHRONIK

Die maritime Geschichte der Stadt und ihres Hafens, ihrer Kaufleute, Schiffer, Reeder, Schiffbauer und deren Fahrzeuge vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Aus dem Inhalt:
Entwicklung der Stadt und ihrer Schifffahrt bis zum 17. Jahrhundert, Handel mit Ostfriesland, den Niederlanden und den Ostseegebieten, das Itzehoer Stapelrecht, Bau von Schiffen für die Flotte des Königs Christian IV. in Itzehoe.
Itzehoer Schifffahrt im 18. Und 19. Jahrhundert. Walfanggesellschaften, Schiffbau in der Neustadt, Dampferlinie zwischen Itzehoe und Hamburg, Verbesserung und Erweiterung des Hafens, Gründung erster Reedereien.
Itzehoes Hafen im 20. Jahrhundert. Neue Hafen- und Industrieprojekte, Suder Hafen, weitere Verbesserung der bestehenden Anlagen
Schiffbaumeister in Itzehoe und die von ihnen gebauten Schiffe: Harm Wulff und Söhne (1714-26), Johann,  Heinrich und Detlev Schmidt (1827-89), Johann Heinrich Fack (1881-12), G. Dühring, Itzehoer Eisenwerk (1902-07), sowie die letzten Itzehoer Werftbetriebe bis 1928.
Itzehoer Reeder und ihre Schiffe: Thies Nagel (1867-84), Kapt. C. C. E. Lehmann (1872-94), O.F. Alsen & Sohn (1868-84); Alsensche Portland-Cementfafriken (1884-1967); Carl Hirschberg (1888-1911), Lehmann & Enders (1902-05), Max Eggers (1905-11), Ernst Seumenicht (1920-25), Kapt. Peter Witthein (1928-69), Reederei Voss (1939-Gegenwart)
Itzehoer Schiffe und ihre Schicksale: umfangreichster und bedeutendster Teil des Buches, hier werden die Lebensläufe jedes einzelnen in Itzehoe beheimatet gewesenen Schiffes beschrieben, insgesamt viele hundert Einzelschicksale, soweit möglich, auch bebildert.
Abschließend ein ausführliches Quellen, Namens- und Schiffsnamensverzeichnis

Softcover, ca. 400 Seiten, 21 x 26 cm, mehr als 400 Fotos des Itzehoer Hafens, seiner Werften, Reeder und Schiffer und vor allem seiner Schiffe, ferner diverse Pläne und Zeichnungen von Hafenanlagen und Fahrzeugen. Das Buch ist eine wichtige Quelle für Heimat- und Familienforscher. Fertigstellung voraussichtlich Spätherbst 2014, vorgesehener Verkaufspreis 49,90 Euro, Vorbestellungen (mit 10% Nachlass bis zum Erscheinen des Buches) beim Verfasser:
Herbert Karting, Breitenburger Str. 6, 25524 Itzehoe
Tel. 04821-3345, e-Mail: herbert.karting(at)t-online.deKarting-Buch_Abb_5-5-1_Brookhafen_1930-1