Alle Beiträge von Thees Fock

Endlich! – Erster Segelkalender der Sail Training Association Germany fertig

„Mit der Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) durch das Jahr“ ist das Motto des neuen Segelkalenders im großen A 3-Format. Vor einigen Wochen waren alle 4.000 Mitglieder des gemeinnützigen Bremerhavener Vereins eingeladen,die besten Segelfotos von ihren Reisen zu schicken, um damit erstmals „ihren“ Kalender zu gestalten. Es zeigte sich bald, dass auch Amateure Bilder gestalten können, die selbst professionellen Ansprüchen genügen.

img_1208img_1207img_1210

img_1212img_1209img_1211

img_1214img_1213img_1201

Auf den 14 Blättern, die 12 Szenen aus der Segelsaison sowie einem zusammenfassenden Blatt mit den Kontaktadressen und dem Titel mit der Flagge der S.T.A.G. werden die Regatten und Törns noch einmal lebendig – und machen einfach Lust auf das neue Segeljahr! Jörg Schinzer, erster Vorsitzender des Vereins, freut sich über die Veröffentlichung: „Wir haben ausschließlich Fotos ausgewählt, die unsere verschiedenen Mitgliedsschiffe zeigen, um unseren jungen und erwachsenen Mitgliedern die gesamte Bandbreite der traditionellen Seefahrt – vom Großsegler bis zur Yacht – nahe zu bringen.“

img_1204img_1203img_1206

Gegen eine Spende von 10 € erhalten alle den Kalender in einem stabilen Karton in der Geschäftsstelle des Vereins (Coloradostraße 7, 27580 Bremerhaven), für weitere 5€ bringt ihn die Post auch ins Haus.

 

 

 

Hintergrundinformation

 

Die gemeinnützige Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) widmet sich seit ihrer Gründung 1984  intensiv der Förderung des Sail Trainings von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dafür sind nach übereinstimmender Auffassung aller internationalen Gremien vor allem Traditionssegler und die an Bord praktizierte Vermittlung traditioneller Seemannschaft am besten geeignet. Die S.T.A.G. unterstützt daher seit langem sowohl durch nautisch-technische Weiterbildung von Besatzungsmitgliedern als auch durch Ausrüstungsbeihilfen  alle Bemühungen der Betreiber, den hohen Ausbildungs- und Sicherheitsstandard an Bord dieser Schiffe zu erhalten.

 

Text: Herbert Böhm

 

 

 

 

Die Peking kommt – aber wann? Jahrespressekonferenz der Stiftung Historische Museen Hamburg

Klar, dass die gute Bilanz der Stiftung der Hamburger Historischen Museen von den Hamburger Kulturjournalisten positiv aufgenommen wurde, vor allem als sich herausstellte dass der Senat der Hansestadt für ein mehr als umstrittenes Busbeschleunigungsprojekt 250 Millionen € ausgibt, ihm aber das Museum für Hamburgische Geschichte zusammen mit dem Altonaer Museum und dem Museum für Arbeit gerade 11 Mill.€ wert sind. Kein Wunder dass die Direktoren der Museen zusammen mit dem Vorstand der Stiftung Börries von Notz große Hoffnung auf das neue Hafenmuseum setzen. Nach der Eröffnung der Elbphilharmonie soll das mit 96 Mill.€ aus Bundesmitteln zu errichtende Deutsche Hafenmuseum zum nächsten Leuchtturm – Projekt der Stadt werden –  dessen Licht auch die anderen Sammlungen erleuchtet – sprich zu einem Umdenken in Hamburgs politischen Lenkern führen soll. Erkennt man doch immer mehr, dass diese weichen Standortfaktoren nicht nur bei der Tourismuswerbung eine große Rolle spielen, sondern auch bei der Ansiedlung neuer Betriebe.

 

Als Museums-Standort kommen demnach nun nur noch drei Gelände in Frage:  neben dem alten Elbtunnel in der Nähe der St. Pauli – Landungsbrücken, gegenüber in der Nähe der Musical – Theater sowie die historischen 50-er Schuppen, die letzten aus der Kaiserzeit. Diesen räumen viele die besten Chancen ein, da dort ca. 100 000m2 Fläche zur Verfügung stehen. Letztendlich muss dies jedoch der Senat entscheiden, da damit auch wesentliche Teile der Stadtplanung berührt werden.

 

Die Viermastbark Peking, einer der letzten in Deutschland gebauten Frachtsegler, gehört inzwischen der Stiftung Hamburg Maritim. Wann das Schiff, das viele als den Höhepunkt im Bau von Frachtseglern bezeichnen,  nun tatsächlich nach Deutschland kommt, blieb ebenso offen wie die Werft die die für ca. 26. Mill.€ die Restaurierungsarbeiten durchführen soll. Obwohl die europaweite Ausschreibung noch läuft, scheint nur noch  jeweils eine Werft an der Weser (Elsflether Werft?) und der Elbe (BlohmVoss?) in die engere Wahl zu kommen. Recht vage blieben die Aussagen zu den Terminen, auf die sich niemand festlegen wollte – für die Peking hieß es lediglich, in Abhängigkeit vom Wetter 2017, für das Museum spätestens 2024.

 

Dahinter traten die ebenso spannenden Neuigkeiten, auch aus dem Museum für Hamburgische Geschichte fast zurück. Dieses erfährt gerade eine tief greifende Umgestaltung dies es ermöglichen soll, weit über Hamburg hinausgreifende Sonderausstellung zu ermöglichen. 2018 planen die Verantwortlichen auf der neuen, das gesamte 1. Obergeschoß umfassenden Fläche, die vom Kieler Matrosen Aufstand ausgelösten Revolution zu problematisieren. Im zweiten Obergeschoss wird in Zukunft die Hamburgische Geschichte chronologisch erfahrbar sein – in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Hafenmuseum. Die

zweite große „Baustelle“ der Hamburger Museumslandschaft ist das geplante Internet – Portal „Transfer des Wissens“. Hier sollen die Bestände der Museen, des neuen zentralen Depots, Bibliotheken, Veröffentlichungen mit dem neuen Webportal der Museen verknüpft und damit allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Mehr als 1,3 Mill.€ werden dafür aus verschiedenen „Quellen“ bereitgestellt.

Mit all diesen Maßnahmen, dazu gehört auch der weitere Ausbau des erfolgreichen Museumspädagogischen Dienstes (die Zahl der gebuchten Führungen stieg 2016 um 40%), erhoffen sich die Direktoren der Stiftung Hamburger Historische Museen eine weitere Steigerung der Besucherzahlen, die 2016 bei beachtlichen 350 000 lagen. Auch wenn sich im Augenblick  die Aufmerksamkeit auf die vorgestellten Projekte konzentriert, geht auch im Altonaer Museum die konzeptionelle und bauliche Neuausrichtung weiter, ab dem 2. Januar 2017 unter Leitung der erfahrenen Museumsmanagerin Prof. Anja Dauschek. Für die Liebhaber maritimer Kunst dürfte die dem Maler Anton Melbye (1818-1875) gewidmete Ausstellung besonders interessant sein, versuchen die Kuratoren doch  mit vielen Modellen und Objekten aus den Depots diese Zeit lebendig werden zu lassen.

©H.H.Böhm 2016

Sail Training Association Germany erhält „Oscar” der Segelszene Sultan Qaboos Sail Training Trophy übergeben

Damit hatte niemand gerechnet: Die deutsche Sail Training Association (S.T.A.G.) hat am vergangenen Wochenende im Rahmen der internationalen Sail Training-Konferenz im schwedischen Halmstad die höchste Auszeichnung der traditionellen Seefahrt für Jahrzehnte lange erfolgreiche Jugendarbeit erhalten. Diese gemeinnützige Organisaition ermöglicht seit 1984 vielen Jugendlichen die Teilnahme an internationalen Sail Training-Programmen. Gleichzeitig unterstützt sie  mit erheblichen Beträgen den Erhalt ihrer Mitgliedsschiffe.trophy_v6f2868

Seit 2011 wird mit der „Sultan Qaboos Sail Training Trophy“  jedes Jahr diejenige Organisation geehrt, die die Idee des „Sail Trainings“ am nachhaltigsten gefördert hat. Unter dem Begriff  „Sail Training“ versteht man nicht nur die, vor allem auf deutschen Schiffen betriebene Ausbildung in traditioneller Seemannschaft, sondern die durch die aktive Teilnahme an der Bordroutine verstärkte Entwicklung von Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Stärkung der Persönlichkeit. Jörg Schinzer, erster Vorsitzender der S.T.A.G., kommentierte glücklich  den prestigeträchtigen Preis: „Wir sind dem Sultanat Oman unglaublich dankbar, dass unsere Jugendarbeit auf deutschen Segelschiffen nun eine solche internationale Anerkennung erfahren hat. Gleichzeitig ist diese Auszeichnung ein  großer Ansporn, unsere Arbeit  weiter kreativ weiterzuentwickeln, um noch mehr finanziell schlechter gestellten jungen Leuten ein Abenteuer auf See zu ermöglichen.“

qy7a9793-2qy7a9783-2qy7a9825-3

Er hatte die Auszeichnung gemeinsam mit dem Präsidenten der S.T.A.G., Volker Klose, der stellvertretenden Vorsitzenden Lena Mäkler und der Jugendsprecherin Elisa Schneider entgegengenommen.

qy7a9772-2   qy7a9809-2 qy7a9816-3  Der omanische Sultan Qaboos, der sich seit vielen Jahren für die Förderung internationaler Jugendbegegnungen einsetzt, hat gemeinsam mit der Royal Navy of Oman in den vergangenen sechs Jahren € 300 000 im Rahmen des „Sultanate of Oman Bursary Fund“ bereit gestellt, um 534 Jugendlichen aus aller Welt die Teilnahme an den internationalen Regatten „The Tall Ships Races“ zu ermöglichen. Auch in den kommenden Jahren können junge Leute von dieser Förderung profitieren. Zusätzlich lud er 2015, noch vor der offiziellen Indienststellung des Segelschulschiffes Shabab Oman II, eine Gruppe Jugendliche aus aller Welt  zu einem mehrwöchigen Törn auf dem Neubau im indischen Ozean ein.

©S.T.A.G. / Herbert Böhm 11 / 2106

 

 

Zusatzinformationen aus der Laudatio:

S.T.A. Germany was formed in 1984 as the National Sail Training Organisation for Germany and has instigated many inspirational sail training projects on board some of their member vessels such as Franzius and Astarte. They have a substantial national annual bursary scheme which helps young people from their country sail on the Tall Ships Races and Regattas aboard their member vessels. In addition, they allocate significant other funding to support other special sail training initiative. They have around 4,000 personal members who sail aboard their member vessels and contribute to STAG in many ways. STAG raised a substantial amount to the build of Class A ship, Alexander von Humboldt II, which is dedicated to sail training.

Übersetzung:

Die STA Germany wurde 1984 als nationale Sail Training-Organisation für Deutschland gegründet und hat viele inspirierende Sail Training-Projekte an Bord einiger ihrer Mitgliedsschiffe wie „Franzius“ und „Astarte“ initiiert. Sie verfügt über einen erheblichen jährlichen Fördertopf, der ihren jugendlichen Mitgliedern hilft, an Bord ihrer Mitgliedsschiffe Rennen und Regatten zu segeln. Darüber hinaus vergibt die S.T.A.G. umfangreiche weitere Mittel zur Unterstützung anderer spezieller Sail Training-Initiativen. Die S.T.A.G. hat rund 4.000 individuelle Mitglieder, die an Bord ihrer Mitgliedsschiffe segeln und zur Vereinsarbeit in vielerlei Hinsicht beitragen. Die S.T.A. G. hat zudem eine beträchtliche Summe für den Bau des Großseglers „Alexander von Humboldt II“ aufgebracht, der speziell für das Sail Training in Dienst gestellt wurde.

GSHW Newsletter Mai 2016

Aktueller Stand Sicherheitsrichtlinie
Das Warten auf den neuen Entwurf der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe stellt Eigner und Betreiber auf eine harte Geduldsprobe. Immer häufiger wird Nikolaus Kern in der Geschäftsstelle von GSHW-Mitgliedern gefragt, wann endlich die ministerielle Vorlage veröffentlicht werde. Doch auch die zuständige Abteilung WS 2 Schifffahrt des BMVI befand sich Anfang Mai unverändert in Warteposition, berichtete GSHW-Vorsitzender Werner von Unruh. Der Entwurf war bis dahin noch nicht aus dem Verkehrsausschuss zurückgekommen. (Zum Verfahrensablauf siehe auch GSHW Newsletter Dezember 2015.)
Ein Grund dafür könne sein, so Thomas Hoppe, deutscher Repräsentant und Vorsitzender des Safety Council in European Maritime Heritage (EMH), dass derzeit die EU-Richtlinie für
Fahrgastschiffe mit mehr als zwölf Personen an Bord routinemäßig überarbeitet wird. „Ihre technischen Anforderungen sind für Traditionsschiffe in aller Regel nicht zu erfüllen“, sagte Hoppe.
„Daher kommt ihren Ausnahmebereichen eine große Bedeutung zu, da der nationale Gesetzgeber nur im Rahmen dieser Ausnahmeregelungen handeln kann. Das gilt auch für unsere SiRi II.“ Aufgrund der Intervention des EMH Safety Council (wir berichteten) will die EUKommission diese Ausnahmebereiche präzisieren. Die Vorschläge wurden im März mit der Abteilung für maritime Sicherheit diskutiert. Für Segelschiffe soll die Definiton nicht mehr den Passus „ships not propelled by mechanical
means“ enthalten, sondern folgendermaßen geändert werden: „ships primarily propelled by sails and usually fitted with mechanical propulsion for auxiliary and emergency purposes“. Aus Sicht der
GSHW sei das ausgezeichnet, so Hoppe, „weil dadurch der alte Streit, ob Segelschiffe auch über Antriebsmaschinen verfügen dürfen, in unserem Sinne entschieden wäre. Damit würde der BG-V
und den Verwaltungsgerichten ein wesentliches Glied ihrer Argumentationskette entzogen.“
Problematisch ist nach wie vor die Beschränkung des Ausnahmebereiches für historische Wasserfahrzeuge auf Fahrgastschiffe. „Dies hätte zur Folge“, erläuterte Hoppe, „dass alle
Fahrzeuge, die weder besegelt sind noch Fahrgastschiffe waren noch in die anderen Ausnahmebereiche fallen, nicht mehr als Traditionsschiffe zulässig sind. Das würde zum Beispiel
ehemalige Eisbrecher betreffen. Es ist noch nicht klar, ob die EU-Kommission diesen Punkt schlicht übersehen hat oder davon ausgeht, dass derartige Fahrzeuge nach dem SPS-Code
zugelassen werden sollen. Wir werden an dieser Stelle einhaken müssen.“
IMO führt Code für historische Wasserfahrzeuge ein
EMH konnte die International Maritime Organisation (IMO) überzeugen, einen eigenen Code für historische Wasserfahrzeuge einzuführen. Dies ist als Durchbruch zu bewerten, der wohl nur durch die enge Zusammenarbeit mit der angesehenen Organisation „International Congress of Maritime Museums“ (ICMM) zustande kam. Der Code hätte zur Folge, dass in der internationalen Fahrt
SOLAS nicht mehr gefordert werden kann. Es wurde vereinbart, im Sommer mit Gesprächen über den Anwendungsbereich eines IMO-Codes für historische Fahrzeuge (Definition, technische
Anforderungen, Frage der Subsidiarität etc.) zu beginnen. ICMM wird jetzt in Zusammenarbeit mit EMH einen begründeten Definitionsentwurf für historische Wasserfahrzeuge entwerfen.

Memorandum of Understanding soll wieder aufleben
Die EU-Kommission unterstützt die Traditionsschifffahrt nicht nur innerhalb der Richtlinie für Fahrgastschiffe, sondern auch bei der Revitalisierung des Memorandum of Understanding (MoU),
dessen Ziel eine gegenseitige Anerkennung von nationalen Vorschriften für Traditionsschiffe in Europa ist. Zur nächsten Sitzung des EMH Safety Council in Bremerhaven (29.-30.10.2016) soll die Vorsitzende des MoU-Agreement, Ingrid Cherfils, eingeladen werden, um die Möglichkeiten für die so dringend benötigte Umsetzung der Vereinbarung zu beleuchten.
EMH-Veranstaltungen:
Mit historischem Bewusstsein gegen Regulierungswut
Vom 22. bis 24. September 2016 findet im alten Walhafen Pasaia im spanischen Baskenland der EMH-Kongress statt. Sein Thema „Significance and Visibility“ befasst sich mit der Einzigartigkeit
des maritimen Erbes, das als solches nicht länger ein unauffälliger Sektor bleiben kann, sondern sich zum wirtschaftlichen, touristischen und planerischen Faktor erheben muss, um schließlich als Vektor in der Gesellschaft mit einer Identität und einem historischen Bewusstsein verankert zu werden. Nur so könne man Regulierungswut begegnen und finanzielle Unterstützung einfordern.

Bau und Betrieb von Nachbauten – Chancen für die Traditionsschifffahrt Die internationale EMH-Konferenz „Maritime Traditions in European Waters“ befasst sich vom 29.
Juni bis 1. Juli 2016 im polnischen Gdańsk mit der Frage, wie man das maritime Erbe bestmöglich in Wert setzen kann. Anhand von zahlreichen Projektbeispielen soll gezeigt werden, wie dieses
Ziel mit Repliken erreicht werden kann. Die Konferenz findet aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Baltic Sail statt und bietet ein umfangreiches Festprogramm.
http://european-maritime-heritage.org

Nikolaus Kern – GSHW-Vorstand /Geschäftsführer

Monika Kludas  – Kommunikationsbeauftragte

GSHW-Newsletter Mai 2016

 

 

 

S.T.A.G. Mitgliederversammlung 2016

Mitglieder werben, Schiffe fördern – die S.T.A.G. hält weiter Kurs_MG_2122-J-(Copy)

Die Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) blickt erneut auf ein aktives Jahr zurück, wie sie vergangenen Samstag bei ihrer Jahreshauptversammlung im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven gegenüber rund 110 Teilnehmern bekannt gab.

Der 1. Vereinsvorsitzende Jörg Schinzer begrüßte dabei auch Dr. Ursula Warnke, die als Direktorin des Museums bekräftigte, zukünftig verstärkt mit der Traditionsschiffer-Szene zu kooperieren. Im darauf folgenden Rechenschaftsbericht des S.T.A.G.-Rates informierte er über einen leichten Mitgliederrückgang im Jahr 2015, der durch verstärkte Aktivitäten im Bereich Jugendförderung und durch einen neu gegründeten nautisch-technischen Förderausschuss verringert werden soll.

Die S.T.A.G. bietet im kommenden Jahr ausgeweitete finanzielle Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene an, die das Segeln auf einem der rund 30 traditionellen Mitgliedsschiffe probieren möchten. Wie Förderausschussvorsitzende Ramona Rehfeld betonte, sei diese Förderung unkompliziert zu beantragen und mit einer geringen kreativen Gegenleistung beispielsweise in Form eines Newsletterbeitrags verbunden. Auch die Aus- und Weiterbildung von Stammbesatzungen auf traditionellen Seglern steht im Fokus der Vereinsarbeit. Zudem können Mitgliedsschiffe auf einen Fördertopf für dringende Reparaturarbeiten zugreifen.

Nach einer ausgiebigen Diskussion einigte sich die Versammlung darauf, den Haushaltsplan 2016 zu genehmigen, in dem erstmals seit 10 Jahren eine garantierte Zuwendung an die Deutsche Stiftung Sail Training aufgehoben wurde. Der Rat begründete dies unter anderem mit einer angespannten Haushaltslage und dem nicht einzuschätzenden Rückgang der Mitgliedszahlen, und führte aus, dass die S.T.A.G. selbstverständlich weiterhin 1. Stifter des Nachfolgeschiffes „Alexander von Humboldt II“ bleiben werde.

Isabel Nürnberger und Felix Mumberg legten ihre Arbeit im S.T.A.G.-Jugendteam aus beruflichen und privaten Gründen nieder; als Nachfolgerin wurde Elisa Schneider gewählt, die bereits in den Vorjahren dem Jugendteam während verschiedener Projekte erfolgreich assistiert hatte. Als kommissarischer Jugendobmann wurde Georg Fimpel bekannt gegeben. Erstmals wurden durch die Mitgliederversammlung auch Vertreter der Schiffe im Rat bestätigt, dabei stellte sich Bernd Voigt als Vertreter der S.T.A.G. „Small Ships“ und Ella Janotte für die „Tall Ships“ vor. Die beiden neuen stimmberechtigten Ratsmitglieder wollen in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsschiffen verbessern und eigene Projekte durchführen. Im Namen des gesamten Rates bedankte Jörg Schinzer sich bei den Ehrenamtlichen, die „das Schiff S.T.A.G. auf Kurs halten“ und rief zu weiterem Engagement bei der Förderung der gemeinnützigen Arbeit des Vereins und bei der Neumitgliedergewinnung auf.

Dass das Deutsche Schifffahrtsmuseum sich nach den Worten der Direktorin Dr. UrsulaWarnke in Zukunft auch um die noch in Fahrt befindlichen Traditionssegler kümmern will, deren Geschichte erforschen und dokumentieren um damit diesen Schiffen eine Heimat zu geben, verbunden mit dem Angebot den großen Vortragssaal auch weiterhin der S.T.A.G. für ihre Versammlungen zur Verfügung zu stellen, wurde von allen dankbar begrüßt.

Lena Mäkler / S.T.A.G.

Pressekontakt: Sail Training Association Germany,

Coloradostr. 7, 27580 Bremerhaven E-Mail: stag@sta-g.de Telefon: 0471-94588-21 (Heidi Coners)

32. Jahreshauptversammlung der Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) in Bremerhaven Samstag 5. + Sonntag 6. März 2016 Deutsches Schifffahrtsmuseum

 

Nach dem die traditionell geriggte spanische Gaffelketsch Atyla mit Hilfe der S.T.A.G. einen neuen Motor erhalten hatte und nun wieder mit jugendlichen Mitseglern unterwegs ist, steht als nächstes die 32. Jahreshauptversammlung auf dem Veranstaltungskalender der 1984 gegründeten gemeinnützigen Organisation. 32. Jahreshauptversammlung der Sail Training Association Germany (S.T.A.G.) in Bremerhaven Samstag 5. + Sonntag 6. März 2016 Deutsches Schifffahrtsmuseum weiterlesen

„Never miss a good sailing wind!“ – Nachruf Heinz Deymann

„Never miss a good sailing wind!“

DSCN1663a   

Dieser Spruch war der große Leitsatz von Heinz Deymann. Anscheinend war Anfang diesen Jahres so ein Wind zum Segeln in den Himmel vorhanden gewesen und Heinz Deymann hat ihn ausgenutzt. Er verstarb am 12.Januar 2016 an einer Blutkrankheit.DSCN9421a

Damit blieb ihm ein Lebensabend auf Land erspart. Letzten Oktober noch beim Gaffeltreffen in alter Frische, mit lustigen Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungen, Weihnachten fröhlich mit der Familie gefeiert. Und dann, Anfang des Jahres, verschlimmerte sich die Krankheit wie ein Sturm. Innerhalb von zwei Wochen ging alles ganz schnell, so schilderte es mir die Tochter Christiane. Dieser Sturm war wohl zu stark für ihn.DSCN9485a

Automatisch liefen bei mir viele Bilder im Kopf ab, was wir mit ihm alles erleben durften. Die gemeinsamen Gaffelfahrten auf der Elbe und in der Nordsee, die Ferienfahrt für unseren Sohn Thore, den Kanal vor Amrum Odde, den er gebuddelt hatte, um beim nächsten Hochwasser auf jeden Fall wieder flott zu werden, den „Jugendwartpokal“, den wir ihm in Glückstadt verliehen haben, weil er immer sehr für u.a. unsere Kinder da war.

„Wenn die Butter doppelt so dick wie das Brot ist und die Nutella doppelt so dick wie die Butter, dann kann das Brot so dick sein, wie es will, es schmeckt immer.“  Mit diesen Worten holte auch schon mal den Zollstock raus, um die Dicke der Nutella zu messen.

Wie dick seine Bodenplatte seines Schokkers „Regina“ ist, wusste er auch so. Diese hat ihm bei vielen Manövern immer treue Dienste geleistet. Selbst wenn vor Glückstadt bei der Rhinplatte – Rund  6-7 Beaufort wehten, seine Bodenplatte gab genug Gegengewicht. Nur eben von seiner blauen Schippermütze, die er immer auf hatte, den Riemen unters Kinn geklappt und durch.HD-10-005a

Ach Heinz, wer gibt uns nun aus seinem reichen Erfahrungsschatz etwas ab, wer überlegt mit, wann man wo segeln kann und erzählt von seinen zahlreichen Fahrten bei einem Bier (und Malzbier für die Kinder)?

Ich gönne dir diesen Segelwind als Abgang. Es bleibt aber schwer, mit diesem „Schaden“ nach dem Sturm klar zukommen.
Text: Sirkka Tribbe  / Fotos: Karin Holzapfel

GSHW Newsletter Dezember 2015

GSHW e.V. – Dachverband der deutschen Traditionsschiffe

gshw_logo

Bericht vom Infotreffen am 21. November in Eckernförde

Aktueller Stand Sicherheitsrichtlinie

Am 13. Oktober 2015 trafen sich Vertreter der GSHW und AGDM in Berlin mit dem Leiter der Abteilung WS 2 Schifffahrt des BMVI, Achim Wehrmann. Der Fahrplan für die neue Rechtsgrundlage sieht vor, dass der Entwurf Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegt wird, anschließend dem Verkehrs­ausschuss des Bundestags. Erst danach, also frühestens Anfang 2016, beginnt das öffentliche Anhörungs­verfahren. Für die Verordnung ist kein Gesetzgebungsverfahren erforderlich; das BMVI will die Akte Rechtsgrundlage für Traditionsschiffe deutlich vor der nächsten Bundestagswahl 2017 schließen. Werner von Unruh betonte, die GSHW wünsche eine ausreichend lange Anhörungsfrist, um die Anwendungsfähigkeit der SiRi zu prüfen. Die GSHW lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen. „Die GSHW ist der Verband der Traditionsschiffe. Wir wollen uns absprechen und gemeinsam nach außen auftreten,“ sagte er.

GSHW Newsletter Dezember 2015 weiterlesen

GSHW Newsletter September 2015

GSHW e.V. – Dachverband der deutschen Traditionsschiffe

gshw_logo

Newsletter September 2015
GSHW-News
Seit dem Juli-Newsletter wurden unter Mitwirkung der GSHW ein Sicherheitszeugnis mit 5 JahrenLaufzeit und zwei mit zwei Jahren Gültigkeit erteilt.
Antwort  des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann
In einer Presseanfrage an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur anlässlich der Aktion Bürgertelefon im Wahlkreis Stade 2 hatte Monika Kludas eine Reihe von Fragen aufgelistet, unter anderem nach dem Beginn des Anhörungsverfahrens, wer zur Stellungnahme aufgefordert werde, was künftig einer Prüfung unterliege, ob  die SiRi 2 mit anderen Küstenstaaten abgestimmt werde und welchen Stellenwert beim BMVI die Landtagsentschließung „Traditionsschiffe als maritimes Kulturgut sichern, stärken und schützen“ habe. Am 17. August 2015 antwortete Enak Ferlemann:
„Sehr geehrte Frau Kludas, ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 25.06.2015 und die sehr
detaillierten Fragen zur Erarbeitung neuer Sicherheitsvorschriften für Traditionsschiffe. Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sind wir derzeit mit der Erarbeitung neuer Vorschriften befasst. Da diese sich zurzeit hausintern in der Abstimmung befinden, muss ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten. Die Abstimmung soll bis Ende des III. Quartals erfolgt sein, so dass ich Ihnen dann auch weitere Auskünfte erteilen kann. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben, und verbleibe mit freundlichen Grüßen Enak Ferlemann.“
Hoffentlich wird die Geduld nicht weit über das III. Quartal hinaus strapaziert! Auch nur zu einer
Aussage über den Stellenwert der Tradis als maritimes Kulturgut konnte sich Enak Ferlemann
nicht bewegen lassen.
Spendenaktion Für Traditionsschiffe
Das Hanse Sail Büro und der Hanse Sail Verein e.V. haben Unternehmen, die einen Nutzen aus
der Veranstaltung ziehen konnten, aufgerufen, einen Beitrag von symbolischen „x mal 250,00
Euro“ zum Fortbestand der größtenteils ehrenamtlich betriebenen Traditionsschiffe zu leisten.
Privatpersonen können sich mit 25,00 Euro beteiligen. Spender erhalten eine Spendenquittung
und werden auf www.hansesail.com genannt. Der Betrag kommt ausschließlich Traditionsschiffen zugute und wird zu deren direkter Förderung oder als Rückstellung für die Gründung einer Stiftung*) zum Erhalt der Schiffe verwendet. Aktuell sind bereits 2500 Euro eingegangen. Mit einem Teil davon soll die Reparatur des Mastes von STS “Generał Zaruski” (Bj. 1939) aus Gdańsk/PL finanziert werden, der auf dem Weg nach Rostock zu Bruch ging.
*) Es ist geplant, neben der GSTU (German Sail Training Union, s. Juli-Newsletter) eine Stiftung zu errichten, die für solche Vorhaben Gelder akquiriert, wobei die GSTU einer der Stifter sein soll.
EMH-News
Im European Maritime Heritage hat der Vorsitz des MoU-Committee gewechselt. Erik Eklunds
Nachfolgerin ist Ingrid Cherfils von der gleichen Behörde (Transportstyrelsen Schweden, Direktorin der Abteilung für zivile Luftfahrt). Die GSHW bemüht sich um einen Termin bei ihr. Ziel: Treffen des MoU-Committees.
Das Safety Council von EMH trifft sich am 24/25.10.2015 in Malmö.
EMH befasst sich zudem mit dem Problem der ungenauen Unterscheidung zwischen Fahrgast und Traditionsschiffen in EU-Richtlinien und schreibt dazu: „EMH will ask the European
Commission to clearly exempt traditional ships from the European directive for passenger ships. The directive was written well after the construction of most traditional ships and never considered them to be included. But it does not unequivocally exclude them either. The consequent difficulties traditional ships encounter can be solved according to EMH. (…) All European Member States with traditional ships have national safety regulations for traditional ships. But when it comes to foreign ships, some authorities do not recognize the visiting ship to be exempted from the directive or SOLAS by their own flag. Root of the problem may well be that the grounds for exemption mentioned in SOLAS and the directive are not very clear.” Anmerkung von Thomas Hoppe: “Die EU will uns insofern helfen, als dass die Ausnahmebereiche für Segler und Tradis von der FahrgastschiffVO klarer definiert werden sollen. Das ist aber ein langer Prozess. Wir fahren im Oktober nach Brüssel, um mehr zu erfahren.“
Außerdem verwies EMH auf eine EU-geförderte Studie zur Wirksamkeit des kulturellen Erbes
(„Cultural Heritage Counts for Europe“ – CHCFE), durchgeführt von Europa Nostra und Partnern.
Sie ergab, dass kulturelles Erbe für nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung ist:
„Cultural heritage can have a positive effect on employment, identity, regional attractiveness,
creativity and innovation. Governments should integrate the care and protection of cultural heritage in all policies.” Schön, wenn es dazu käme!
Die News sind im Detail nachzulesen unter http://european-maritime-heritage.org

Wilhelmshavener Traditionsschiffe in der Diskussion
„Die Stadt soll die am Bontekai liegenden Traditionsschiffe nach den Vorstellungen der CDU/SPDMehrheitsgruppe im Rat aus ihrem Besitz an einen gemeinnützigen Verein abgeben“, schrieb die Wilhelmshavener Zeitung am 9. Juli 2015. Anlass war die anstehende Sanierung des
FEUERSCHIFFS WESER, die rund 800.000 Euro kosten soll, und der Vorschlag von Oberbürgermeister Andreas Wagner, das Schiff zu verkaufen. Die WZ stellte zudem fest, der OB gehe „davon aus, dass die Segelkameradschaft ‚Störtebeker’ aus personellen und finanziellen Gründen nicht mehr dauerhaft in der Lage sein wird, die Schiffe zu betreuen.“ Das Problem soll nun in den Fachausschüssen und vor allem mit der Segelkameradschaft erörtert werden.
BSU-Jahresbericht 2014 veröffentlicht
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) hat Ende Juli ihren Jahresbericht 2014
veröffentlicht (Vollversion unter http://www.bsu-bund.de). Demnach wurden insgesamt 426 (2013: 417) Unfälle und Vorkommnisse an die BSU gemeldet, wovon 240 (2013: 239) als Seeunfälle einzustufen waren. Hiervon fielen 6 (2013: 2) in die Kategorie „Sehr Schwerer Seeunfall“ mit Todesfolge, Totalverlust oder schwerer Umweltverschmutzung. Weiterhin wurden 20 (2013: 16) schwere Seeunfälle und 214 (2013: 221) weniger schwere Seeunfälle gemeldet. Mit 119 Meldungen waren Kollisionen zwischen Schiffen oder von Schiffen mit Objekten, etwa in Schleusen, erneut die häufigste Unfallart. Alle sehr schweren und schweren Unfälle haben sich im Bereich der Berufsschifffahrt ereignet. Von den insgesamt 214 weniger schweren Unfällen betrafen 11 gewerblich genutzte Sportboote und 12 nicht rein privat genutzte „Traditionsschiffe“.
Insgesamt wurden 104 (2013: 58) Personen im Berufs- und Freizeitbereich bei 39 (2013: 45) Unfällen verletzt. Berufsschifffahrt: 87 (2013: 40) verletzte Personen bei 28 (2013: 32) Meldungen; Freizeitschifffahrt: 17 (2013: 18) verletzte Personen bei 11 (2013: 13) Meldungen. Die drastische Steigerung bei der Zahl der Verletzten basiert ausschließlich auf dem Unfall der Fähre ADLER EXPRESS, bei dem allein 49 Personen verletzt wurden. Im Übrigen ist hier kein negativer Trend zu erkennen, schreibt die BSU. Die Vollversion des Jahresberichts enthält auch eine Übersicht über erledigte und laufende Untersuchungen des Jahres 2014.
Fair winds,
Niko Kern                                                       Monika Kludas
Geschäftsführer/GSHW-Vorstand             Kommunikationsbeauftragte

 

GSHW-Newsletter September 2015 PDF

Feuer am Wind – 2te Auflage

Liebe Leser*innen,

nach dem erfolgreichen Erscheinen des gemeinschaftlichen Buchprojekts zur Rettung deutscher Traditionssegler „Feuer am Wind“ im Aug/Sept 2014 ist diese bereits vergriffen. Aufgrund der weiterhin großen Nachfrage und dem Interesse weiterer Schiffe in „FaW“ zu erscheinen, planen wir eine zweite erweiterte Auflage!  Alle Schiffe die bisher teilgenommen haben, werden auch in der zweiten Auflage erscheinen – sofern diese das wollen.

(Für Schiffsporträts die zurückgenommen werden sollen, bitte eine kurze Email an buch@traditionsschiffe.info schicken!)

Zusätzlich haben sich noch 11 weitere Schiffe gemeldet, die nun das Spektrum der Traditionsschiffahrtsszene – in FaW abgebildet – erweitern möchten.  Des Weiteren ist geplant weitere Interviews zum Thema „Politik“, „Seefalluntersuchungen“ und der neu gegründeten „German Sail Training Union“ zu führen, um FaW zu aktualisieren und den Neuerungen anzupassen. Das weitere Vorgehen: Bis zum 15.10.2015 sammelt die Redaktion von FaW gerne noch weitere Schiffsporträts von „neuen“ Schiffen. Das kann alles sein: Ein Interview, eine Reportage, ein kleiner Reisebericht. Darüber wie ihr das erste Mal gefahren seid, über einen besonderen Törn, eure Winterarbeiten, eine Nachtfahrt. Wenn ihr ein besonderes Programm, z.B. Seminare an Bord macht, wäre es schön, wenn das rauskommt. Bitte sendet hierzu einen Text von 2.000 bis 5.000 Zeichen, die ausgefüllte Infobox (im Anhang ein Word-Dokument) sowie hochauflösende Fotos an buch@traditionsschiffe.info. Bei den Fotos benötigen wir immer ein Vollzeug-Foto für die erste Seite eures Schiffporträts. Bei den weiteren Fotos ist es immer gut, wenn keine Menschen zu sehen sind, die nicht in der Publikation erscheinen möchten. Dafür machen sich Detailbilder (Kompass, Steuerrad, Leinen, Blöcke etc.) immer gut. Für das Versenden von großen Datenmengen wie hochauflösende Fotos empfiehlt sich das Onlinetool weTransfer. Auf der Seite: https://www.wetransfer.com/ einfach Fotos hochladen (add files), eure und unsere Email-Adresse eingeben und abschicken (transfer-Button).

Bis zum 15.10. sammeln wir die Texte. Danach redigieren wir sie und sprechen die endgültige Fassung mit euch ab. Dann werden die Texte gelayoutet und das Heft vorraussichtlich bis November/Dezember 2015 gedruckt.  Die Lovis finanziert das Buch auch diesmal vor. Wir sind dann anschließend darauf angewiesen, dass ihr uns Bestände abkauft und sie gegen Schutzgebühr zum Beispiel weiterverkauft, damit die Druckkosten wieder reinkommen. Vermutlich können wir auch diesmal das Buch für beteiligte Schiffe für € 5,– Selbstkostenpreis zzgl. Porto abgeben. Eine genaue Kalkulation ist leider erst möglich, wenn wir Auflagengröße bestimmen und die Abnahmemengen von euch erfahren. Dazu geht dann aber eine gesonderte Email rum. Wir freuen uns auf Eure Schiffsporträts und eine gelungene zweite Auflage von Feuer am Wind!

Euer Redaktionsteam von Feuer am Wind

 

unnamed (1)

 

Infobox_leer